Immer im Einsatz für Ihr Lächeln

In kaum einem anderen Job kommt es so sehr darauf an in jeder erdenklichen Situation die Nerven zu bewahren und mit einem Lächeln auf den Lippen eine charmante Problemlösung zu finden. Sie sind bereits seit fast 20 Jahren das Aushängeschild in unserem Hotel VILA VITA Rosenpark und bereiten unseren Gästen tagtäglich einen gelungenen Start in den Tag. Die Rede ist natürlich von unseren Pagen Mohammad Faiz und Modestus „Tony“ Okafor, wie Sie wahrscheinlich längst erkannt haben. Im Interview mit den beiden guten Seelen unseres Hauses können Sie nachlesen, welche Geschichten hinter ihren interessanten Persönlichkeiten stecken.

Lieber Faiz, lieber Tony, ihr beiden steht eigentlich niemals still, seid immer auf den Beinen um Besorgungen zu machen, Koffer in den Zimmern zu deponieren, unseren Gästen den Weg zu weisen oder ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Danke, dass ihr euch trotzdem die Zeit für uns genommen habt. Starten wir am besten gleich damit wie alles begann: Wie habt ihr den Weg zum VILA VITA Rosenpark gefunden?

Faiz: Als das Hotel gerade erbaut wurde, war ich in der Oberstadt in einem kleinen Restaurant tätig. Bereits die Baustelle vom neu entstehenden Hotel hat mich begeistert. Ich habe mich direkt beworben und es hat geklappt. Über einige andere Positionen im Unternehmen, in denen bereits klar wurde, dass ich für den Gästekontakt geboren bin, bin ich 2001 als Page in meinem absoluten Traumberuf gelandet. Ich bin sehr stolz und glücklich mit und in meinem Beruf und wünsche mir sehr, dass ich das hier bis zu meinem Lebensende machen kann.

Tony: Ich hatte mich 2000 in drei verschiedenen Hotels in Deutschland beworben. Im VILA VITA Rosenpark habe ich mich gleich wohl und angenommen gefühlt. Da war die Entscheidung für mich gefallen.

Man sieht euch immerzu lächeln. Eure Laune scheint niemals getrübt zu sein und überträgt sich wie automatisch auf Gäste, Mitarbeiter und Kollegen. Wie macht ihr das bloß? Gibt es da ein Mantra oder ein Geheimnis?

Faiz: Das ist ganz einfach: Ich möchte, dass unsere Gäste glücklich sind. Das hat höchste Priorität. Und wenn ich glückliche Gesichter sehe, dann wirkt sich das automatisch positiv auf meine Laune aus. Und ich sehe es auch so: Wenn man Vertrauen in eine Sache hat, dann kann man alles schaffen und muss sich keine Sorgen oder Stress machen.

Tony: Ja, da stimme ich zu. Wir möchten einfach für die Gäste da sein und Positivität ausstrahlen. Für mich ist jeder Tag ein neuer Tag. Und jeder Tag geht einmal vorüber. Auch die etwas schlechteren. Ich glaube auch, dass wir beide einfach sehr positive Menschen sind. Schlechte Laune gibt es bei uns im Job einfach nicht. Es fühlt sich so an, als sollte es Teil der Dienstleistung sein, dass wir unsere Gäste glücklich machen oder wenigstens für Ihren Aufenthalt bei uns zum Lachen bringen.

Gibt es eigentlich besondere Begegnungen mit Menschen, an die ihr euch noch lange erinnern werdet?

Faiz: Da gibt es einige. Das Schicksal bestimmter Gäste bewegt mich sehr. Diese Begegnungen sind für immer in meinem Herzen.

Tony: Man lernt hier sehr viele Leute auch über eine lange Zeit und über verschiedenste traurige und glückliche Lebensabschnitte kennen. Und man nimmt sehr Anteil daran. Das macht unseren Beruf aus und deshalb liebe ich ihn auch so sehr.

Wie hat es euch eigentlich nach Marburg verschlagen? Und wo kommt ihr ursprünglich her? Welche Sprachen sprecht ihr?

Faiz: Ich bin 1991 aus Pakistan nach Deutschland direkt nach Marburg gekommen. Hier wollte ich eigentlich Mathematik und Physik studieren. Wie das Leben so spielt kamen jedoch familiäre Gründe zuhause in Pakistan dazwischen und ich entschied mich dafür arbeiten zu gehen, um meine Familie unterstützen zu können. Heute geht es zum Glück allen wieder gut. Ich spreche Panjabi als Muttersprache und außerdem Urdu (Pakistanische Nationalsprache), Englisch, Deutsch, und ein wenig Arabisch.

Tony: Ich bin im Jahr 2000 aus Berlin nach Marburg gekommen. Ursprünglich komme ich aus Südafrika. Meine Mutter kommt aus Nigeria, mein Vater ist Amerikaner. Deswegen habe ich auch lange in New York gelebt, wo ich auch heute noch Familie habe, die ich regelmäßig besuche. Ich spreche Englisch, Deutsch und Zulu.

Was gefällt euch am meisten an eurem Job? Und was sind die größten Herausforderungen?

Faiz: Ich liebe den direkten Kontakt mit den Gästen. Das macht mich einfach rundum glücklich. Durch den intensiven Austausch, die Kommunikation und Interaktion kann man jeden Tag etwas dazu lernen. Nur dadurch ist z.B. mein Deutsch so gut. Herausforderungen erleben wir jeden Tag. Aber mit einem Lächeln kann man viel erreichen, wenn einmal etwas nicht nach Plan läuft.

Tony: Mein Motto ist „Spread Positivity“. Wenn das Haus ausgebucht ist, alle Gäste schnellstmöglich auf ihre Zimmer möchten oder bei technischen Problemen, dann ist es unser Job unsere Gäste zufriedenzustellen und schnelle Lösungen zu finden. Das kann man schon manchmal als Herausforderung bezeichnen, aber genau das macht unseren Beruf auch so abwechslungsreich. Was ich am liebsten mache? Ich kümmere mich sehr gern um die Autos unserer Gäste und unsere Shuttles. Die Gäste auf ihre Zimmer zu bringen macht auch sehr viel Spaß. Es ist schön zu sehen, wenn man dazu beitragen kann, dass sich jemand bei uns wie zuhause fühlt.  

An eurem Arbeitsplatz hat sich ja durch die Sanierung sehr viel verändert im letzten Jahr. Was gefällt euch am besten am „neuen“ Rosenpark?

Faiz: Eindeutig die neue Rezeption. Durch die Trennung des Restaurants vom Eingangsbereich haben unsere Gäste sehr viel mehr Ruhe beim Essen.

Tony: Ja und die Bar ist toll geworden! Und auch der Muranoglas-Kronleuchter in der Lobby macht eine sehr schöne Atmosphäre.

Was macht ihr eigentlich, wenn ihr nicht gerade arbeitet? Was ist euer Ausgleich?

Faiz: Meine Familie ist auf jeden Fall mein größter Ausgleich. Ich habe drei Kinder und bin sehr stolz auf sie. Sie machen mich sehr glücklich und schenken mir jeden Tag sehr viel positive Energie, die ich dann wieder weitergeben kann.

Tony: Ich bin leidenschaftlicher Fußballer und spiele seit fünf Jahren als Stürmer beim VfB Marburg. Das macht den Kopf frei und ist ein toller Ausgleich.


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