Tolle Rezepte für das Osterfest

Sie wissen noch gar nicht, was Sie am Osterwochenende in der Küche zaubern wollen? Nun, dann sind Sie an dieser Stelle genau richtig, denn wir haben uns in den Küchen unserer VILA VITA-Restaurants umgehört und unseren Köchen Rezepte für Sie entlockt. Die Auswahl ist groß, bunt und in jedem Fall lecker. Vom Hähnchen-Curry und abgeflämmtem Sashimi vom Heilbutt über Kaninchen und gebratenem Pulpo bis zu Spargelsalat, Buchteln und Osterbrot.

So manch eine Zutat, die Sie zum Kochen brauchen, finden Sie übrigens direkt bei uns: In unserem Hofgut-Online-Shop oder aber bei unserem „Hofverkauf unter freiem Himmel“ in Dagobertshausen (Parkplatz Restaurant Waldschlösschen, täglich 11-18 Uhr). Bei unserem Hofverkauf in Dagobertshausen finden Sie zudem tolle Weine, die Ihr Ostergericht schön abrunden, sowie Ideen für einen köstlichen Aperitif.

Für alle, die am Osterwochenende nicht jeden Tag in der Küche stehen wollen, haben wir noch einen heißen Tipp: unser Lieferservice „VILA VITA @ Home“. Wir liefern kulinarische Klassiker aus unseren VILA VITA-Restaurants sowie leckere Oster-Gerichte direkt zu Ihnen nach Hause - auch bezüglich schönen Weinen beraten wir Sie gerne. Alle Informationen finden Sie hier.

So, nun aber ab an die Pfannen und Kochtöpfe, hier kommen unsere Rezepte.

Gelbes Curry vom Freilandhähnchen mit Gemüse & Zitronengras auf Duftreis
Eric Althaus (Congresszentrum Marburg)

Zutaten:

  • 4 Stück Hähnchenbrust ohne Haut und Knochen à ca. 180g
  • 4 Esslöffel Öl zum Braten
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 1  Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 100 g braune oder weiße Champignons
  • 10 Zuckerschoten
  • 2 Esslöffel gelbe Currypaste (auch grüne oder rote möglich)
  • 50 ml Sojasauce
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml)
  • 50 g Sojasprossen
  • 1 Stängel Frühlingslauch
  • frischer Koriander
  • 200 g Basmatireis
  • 2 Stängel Zitronengras
  • ggf. gerösteten schwarzen & weißen Sesam zum Dekorieren

Zubereitung:
Hähnchenbrust in dünne, gleichmäßige Stücke schneiden, im Öl scharf anbraten und aus der Pfanne nehmen.
Zwiebel und Knoblauch schälen, fein schneiden und in der Pfanne braten; Paprika waschen und in Streifen schneiden; Karotte schälen, je nach Dicke längs halbieren und in dünne Halbmonde schneiden; von Champignons den Stiel entfernen und in Scheiben schneiden; bei den Zuckerschoten die Enden abschneiden und die Zuckerschoten in feine Streifen schneiden. Nun das Gemüse in der Pfanne anbraten. Achtung: die Zuckerschoten erst später dazugeben.
Die gelbe Currypaste zum Gemüse geben und leicht mit anbraten, anschließend mit der Sojasauce und Kokosmilch ablöschen. Das Gemüse in der Sauce bissfest garen und Sauce einkochen lassen, bis sie eine sämige Konsistenz hat. Jetzt das zuvor angebratene Fleisch Hineingeben und nochmals erhitzen.
400 ml leicht gesalzenes Wasser mit Zitronengras (leicht angedrückt) zum Kochen bringen, den Reis hineingehen und ca. 8 Minuten langsam köcheln lassen – der Reis ist servierbereit, wenn er die ganze Flüssigkeit aufgenommen hat (2:1).
Das Curry in einem tiefen Teller mit dem Reis anrichten – gerne können Sie das Gericht noch mit Sojasprossen, Koriander und gegebenenfalls Sesam dekorieren.

Abgeflämmtes Sashimi vom Heilbutt mit Fenchelsalat und Nussbutter
Bernd Siener (Marburger Esszimmer)

Zutaten:

  • 300g Filet vom Heilbutt in Sashimi-Qualität (alternativ Dorade, Wolfsbarsch)
  • 1 Bio-Limette (heiß abgewaschen)
  • 100 ml hochwertige Soja-Sauce (Tamari)
  • 50 ml Mirin (japanischer süßer Reiswein zum Kochen)
  • 2 cm langes Stück Ingwer
  • 1 Fenchelknolle
  • Hofgut-Olivenöl und Saft einer Zitrone
  • 50 g Butter
  • Speisestärke
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Esslöffel süße Chilisauce
  • 2 Esslöffel Creme fraîche
  • Kräuter und Salatspitzen zum Ausgarnieren

Zubereitung:
Für den Fenchelsalat den Fenchel dünn hobeln und mit Salz, Zitronensaft und dem Hofgut-Olivenöl sowie einer Prise Zucker marinieren.
Die Schale der Limette dünn abreiben und in eine Schüssel geben; den Ingwer schälen und die Hälfte ebenfalls fein reiben und zur Limettenschale geben – so auch den ausgepressten Saft der Limette. Die Butter in einer kleinen Sauteuse (Topf) unter rühren so lange erhitzen bis sie braun ist und stark nussig duftet. Durch ein Tuch passieren. Die Sojasauce und die Hälfte des Mirin in einen Topf geben und den restlichen fein geschnittenen Ingwer und die angedrückte Knoblauchzehe zugeben. Zum Kochen bringen. Die Stärke (ca. ½ Teelöffel) mit dem restlichen Mirin anrühren und die Flüssigkeit damit etwas andicken; durch ein Sieb ebenfalls in die Schüssel geben. Mit der braunen Butter und der süßen Chilisauce abschmecken.
Das Filet in Tranchen schneiden, diese durch die zimmerwarme Marinade ziehen und mit einem Bunsenbrenner abflämmen. Dabei sollte der Fisch nur halb gegart werden und an der Oberfläche leicht karamellisieren. Wenn Sie möchten, können Sie diesen Effekt noch mit etwas braunem Zucker verstärken. Die Creme fraîche mit etwas von der restlichen Marinade verrühren.
Den Fenchelsalat auf den Tellern verteilen, den Heilbutt darauf drapieren und mit den Kräutern und Salatspitzen garnieren. Etwas von der Creme fraîche als Sauce dazu reichen.

Gebratener Pulpo mit Limetten-Aioli
Tobias Heberle (Weingut am Nil)

Zutaten:

  • 1 ganzer Pulpo (ca. 1-1,5 kg)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stange Lauch
  • 1 rote Paprika
  • 1 Fenchel
  • 2-3 St. Zitronengras
  • 500 ml Weißwein vom Weingut am Nil
  • 50 ml Essig
  • 2 gr. getrocknete Chilliflocken
  • 3 St. Wacholderbeeren
  • 3 St. Nelken
  • 10 gr. Fenchelsamen
  • 4 Eigelb
  • 500 ml Rapsöl
  • 2 Teelöffel Senf
  • 1 Limette

Zubereitung:
Als erstes Stellen wir einen Fond her, indem wir 3 Liter Wasser, Weißwein, Essig, Zitronengras und die Gewürze sowie Salz in einen Topf geben. Die Zwiebeln schälen, dann mit dem Lauch in grobe Würfel schneiden und mit in den Topf geben. Bringen das ganze zum Kochen und geben dann den ganzen Pulpo hinein und lassen den Fond nur noch leicht köcheln, so ca. 1 bis 1 ½ Stunden – nach einer Stunde auf jeden Fall mal testen, ob er schon weich ist.
Während der Pulpo kocht, stellen wir die Limetten-Aioli her, dafür nehmen wir ein schmales hohes Gefäß (z.B. einen 1 Liter-Messbecher). Geben sie zuerst Eigelb, Senf, Salz, Pfeffer, Chili und den Abrieb von der Limette in das Gefäß. Anschließend pressen wir die Knoblauchzehen dazu und geben das Öl darauf. Nun nehmen wir einen Stabmixer, gehen damit komplett bis auf den Boden des Gefäßes und beginnen dann erst zu mixen – ganz langsam gehen wir mit dem Stab nach oben. Diesen Vorgang machen wir immer wieder, bis sich die kompletten Zutaten mit einander verbunden haben und zu einer dicklichen Aioli geworden sind. Die abgeriebene Limette halbieren und in die Aioli pressen und unterheben.
Die rote Paprika entkernen und in 4 cm lange Streifen schneiden.
Den weichen Pulpo aus dem Topf nehmen, auf eine Platte oder auf einen Teller legen und kurz auskühlen lassen, bis man ihn anfassen kann. Dann direkt unterhalb des Kopfes die Beine abschneiden und die überschüssige Haut abziehen – der Kopf kann weg. Die Beine in mundgerechte Stücke schneiden, eine Pfanne mit ein wenig Hofgut-Olivenöl erhitzen und die zurecht geschnittenen Pulpostücke scharf anbraten; die Paprikastreifen dazugeben und mitbraten – gerne mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.
Wer noch Rosmarin und Thymian hat, hackt beides klein und gibt das noch dazu – sowie gerne auch einen Spritzer Limettensaft.
Das ganze Servieren wir auf einem Beet von Salat und geben die Aioli in eine separate Schüssel zum Dippen.

Spargelsalat
Roland Reuss (Waldschlösschen)

Zutaten:

  • 1 kg Spargel
  • Schnittlauch
  • auf Wunsch: 4 hartgekochte, gehackte Eier & Räucherlachs & Croutons

    für das Dressing:
  • 250 ml Balsamico (hell)
  • 100 g Senf
  • 150 g Zucker
  • 125 ml Rinderbrühe
  • 650 ml Rapsöl
  • 5-10 g Salz
  • 125 ml Wallnussöl
  • auf Wunsch: 50 g Trüffelcarpaccio (z.B. von Tosco Bosco aus der Toskana)

Zubereitung:
Für das Dressing alle Zutaten bis auf die Öle in einem Topf zusammen aufkochen, auskühlen lassen und unter Mixen das Öl Schluckweise hinzugeben, sodass eine Emulsion entsteht. Zum Abschluss auf Wunsch das Trüffelcarpaccio darunter mixen.
Den gekochten Spargel ansprechend zurechtschneiden und diesen mit unserem Dressing marinieren und ca. 1-2 Stunden durchziehen lassen.
Vor dem Servieren geschnittenen Schnittlauch hinzugeben und anrichten. Auf Wunsch mit gehacktem Ei, Räucherlachs und Croutons servieren – ganz nach Belieben.

Übrigens: Sie können sich schon einmal auf unseren guten Dagobertshäuser Spargel freuen!

Kaninchen mit Zwiebeln und Garnelen
Jürgen Petrick (OLIVA mediterran)

Zutaten:

  • 1 kg Kaninchen-Keulen (halbiert)
  • 1 kg Zwiebeln
  • 1 Knoblauchknolle
  • 1 halber Bund Petersilie
  • 1 Tomate
  • 6 Esslöffel Hofgut-Olivenöl
  • 250 ml Fleischbrühe
  • Majoran (gehackt)
  • 150 ml Weißwein (trocken) vom Weingut am Nil
  • 30 ml Brandy
  • 12 Garnelen (geschält)

Zubereitung:
Die Kaninchen-Keulen waschen, trocken tupfen, in Portionsstücke teilen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Zwiebel schälen und vierteln; die Zehen aus der Knoblauchknolle lösen; Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken; die Tomate mit heißem Wasser überbrühen, häuten und würfeln.
Das Hofgut-Öl in einem Bräter erhitzen, die Kaninchenteile von allen Seiten scharf anbraten und herausnehmen. Im gleichen Öl die Knoblauchzehen anbraten, Tomaten, Petersilie und Zwiebelstücke hinzufügen und alles bei reduzierter Hitze kurz schmoren.
Die Kaninchenteile auf das Zwiebelgemüse legen, Brühe angießen und Lorbeerblätter hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und 30-40 Minuten schmoren lassen. Kurz vor Ende der Garzeit Weißwein und Brandy darüber gießen.
Nun den Bräter in den Backofen stellen und bei 150 Grad für 30 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten und das Fleisch noch weitere 30 Minuten im warmen Ofen belassen. Vor dem Servieren vorsichtig umrühren.
Kurz vor dem Servieren den gehackten Majoran zugeben und mit den gebratenen Garnelen dekorieren.

Buchteln
Gerrit Sorge (Bückingsgarten)

Zutaten:

  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 200 ml Milch
  • 500 g Mehl
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Butter
  • 2 Eier
  • Hofgut-Marmelade

Zubereitung:
Hefe ins gesiebte Mehl geben.
Milch mit der Butter leicht erhitzen und die restlichen Zutaten dazu geben, nun die Hefe und das Mehl beifügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Nun 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig nochmals kneten und zu einer "Wurst" rollen, anschließend kleine Stücke abtrennen. Die Stücke etwas flach drücken, mit Marmelade füllen und zumachen.
Die gefüllten Stücke in eine gebutterte Form geben, von oben ein wenig mit Butter bestreichen und nochmal gehen lassen.
Anschließend alles bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen goldbraun backen. Leicht auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Bei der leckeren Hofgut-Marmelade können Sie natürlich frei nach Geschmack wählen: Erdbeere, Himbeere, Johannisbeere oder Heidelbeere.

Osterbrot
Backstube Café Rosenpark

Zutaten (4 Brote):

  • 1000 g Weizenmehl Type 550
  • 400 g Vollmilch
  • 60 g Hefe
  • 150 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 150 g Eier
  • Je 5 g Salz, Vanille und Zitrone
  • 400 g Rosinen
  • ein wenig Mandeln zum Garnieren

Tipp: Auf keinen Fall sollten kalte Zutaten, also Zutaten frisch aus dem Kühlschrank verwendet werden! 

Zubereitung:
Idealerweise den Vorteig schon einen Tag vorher anfertigen. Beim Vorteig wird das Mehl in eine Schüssel gegeben und darin eine kleine Mulde gegraben. In diese Mulde wird die Hefe reingebröckelt und mit etwas Milch, Zucker und Mehl verrührt. Den Vorteig an einem warmen Ort zugedeckt mindestens 15 Minuten stehen lassen.
Vorteig: Damit ist ein kleiner Teig mit Hefe gemeint, der idealerweise über Nacht stehen bleibt und aus dem am nächsten Tag der Hauptteig erstellt wird. Dadurch kann der Hefeteig seine volle Triebkraft entwickeln und geht später optimal auf.
Den Vorteig mit allen Zutaten zusammen zu einem Teig kneten. Die Knetzeit sollte fünf Minuten nicht unterschreiten. Rosinen erst ganz zum Schluss unterkneten.
Den Teig 30 Minuten lang ruhen lassen. Er sollte sich sichtbar vergrößert haben.
Den Teig in vier gleichgroße Brote formen. Ein Brot sollte ungefähr 500 – 560 g wiegen. Das Brot mit Eigelb bestreichen, bei Bedarf mit Mandeln garnieren und danach bei 165 °C Umluft ca. 30 bis 35 Minuten backen lassen.

 


Viel Spaß, Freude und Erfolg beim Kochen und Backen!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten ein Frohes Osterfest!
Guten Appetit!


Einzigartig.Vielfältig